Fang an zu schreiben! – 7 Strategien gegen deinen inneren Schweinehund

Fang an zu schreiben! – 7 Strategien gegen deinen inneren Schweinehund

Du hast Ideen gesammelt? Du weißt was du zu sagen hast? Falls nicht, schau nochmal in meinem letzten Artikel “20 Wege zum Quell deiner Inspiration und zu Ideen die dein Publikum begeistern” vorbei und finde heraus was dein Thema sein soll…

Wenn du jetzt aber hier bist, gehe ich davon aus, dass du schon einiges gesammelt hast. Dazu gratuliere ich dir! Das ist der erste und entschiedenste Schritt und ich kann dir sagen, mir ist er schon oft nicht leicht gefallen.

Wobei ich ehrlich zugeben muss, dass mir der folgende Schritt häufig wesentlich mehr Schwierigkeiten bereitet. Ich hab richtig viel Freude daran, zu planen und kann mich auch mega an meinen Ideen freuen. Wenn es dann allerdings an die Umsetzung und das Schreiben geht, muss ich mich erstmal überwinden.

Es ist nicht so, dass mir das Schreiben keine Freude macht. Im Gegenteil, ich bin meistens mit voller Begeisterung dabei… Aber anzufangen. Irg! Das kann schon ein echter Klopper sein…

Da beginnt der Perfektionismus zu tanzen und zu toben und ich kann manchmal jeden Satz, den ich tippe wieder löschen. Inzwischen ist mir mehr als klar, dass man so nicht voran kommt. Und ich habe für mich einige hilfreiche Strategien gefunden, wie ich diesen Schweinehund überwinden kann und in den Schreib-Flow komme.

 

Lass uns den inneren Schweinehund besiegen

Hier sind meine Top sieben Schweinehund-Killer für dich:

 

1. Done ist better than perfect

Grundlegend ist es eine Mindset-Frage. Du musst dich lösen von der Angst, nicht gut genug zu schreiben und bereit sein, Fehler zu machen. Am besten – und das geht wirklich – lernst du, dich über Fehler zu freuen.

Die richtige Einstellung lautet:

Done is better than perfect!

Falls du auch so ein Perfektionist sein kannst wie ich, schreib dir diesen Satz am besten dick und fett auf deine Inspirationswand.

Es ist nämlich so, dass wir für die letzten 20% zur Perfektion zirka 80% der gesamten Arbeitszeit aufwenden. Ohne Witz! Das bedeutet, du kannst in der Zeit, in der du einen perfekten Text schreiben würdest, 5 annähernd perfekte Texte schreiben. Und ich bin davon überzeugt, dass du mit diesen fast perfekten Texten am Schluss wesentlich besser arbeiten kannst.

 

2. Keine Vergleiche

Was dich wirklich schlimm blockieren kann ist der Vergleich mit anderen. Du kannst deine Stimme nur schwer finden, wenn du so (gut, kreativ, lebendig, fesselnd, etc.) schreiben möchtest wie ein anderer.

Und falls du denkst, dass da jemand besser ist als du, bin ich jetzt mal ganz direkt: Wahrscheinlich hast du recht! Es wird immer jemanden geben, der besser ist indem was du tust. Aber keiner ist DU. Und das du DU bist, wird später auch entscheidend für deinen Erfolg und für dein Publikum sein!

Außerdem macht dich nur die Übung zum Meister. Klar, dass weißt du schon. Aber vergiss das auch nicht, wenn du dich wieder mal vergleichst! Auch der andere stand mal am Anfang. Und so weiter… Du kennst die Kalendersprüche. Vergiss sie nicht! 😉

Natürlich gebe ich dir Recht, wenn du sagst, dass Vorbilder und Rivalität dich auch anspornen können. Du musst selber für dich wissen, wie viel dir gut tut. Ich spüre immer ganz deutlich, wenn ich etwas Abstand vom konsumieren brauche. Dann konzentriere ich mich auf meine Sachen und erinnere mich daran. Ich verschiebe meinen Fokus auf das eigene Produzieren.

 

3. Erzähl es einem Freund

Vielleicht fühlst du dich freier, wenn du sprichst. Dann lass das Schreiben erst mal beiseite und stell dir vor, wie du einem Freund von deinem Thema erzählst. Lass dabei eine Tonband-App mitlaufen. Später kannst du dann deine Aufnahme niederschreiben.

Wenn du das Schreiben noch nicht gewohnt bist kommt auch deine Kreativität nicht so leicht in Fluss. Da sind wir beim Sprechen oft routinierter. Es sei denn du bist ein Eremit mit einem goldenen Tagebuch?

 

4. Freies Schreiben

Um dich ans Schreiben ran zu tasten, fang erst mal an aufzuschreiben, was dir gerade durch den Kopf geht und wie du dich fühlst.

‚Ich schreibe jetzt einen Artikel über den inneren Schweinehund und wie man zu schreiben beginnt. Ich bin ein bisschen müde…’

So kommst du in Fluss und kannst dann irgendwann zu deinem Thema umlenken. Mit der Zeit gewinnst du darin Routine.

 

5. Schreibroutine

Der Grund warum dir das Sprechen leichter fällt ist genau diese Routine (Wie gesagt, der Gold-Buch-Eremit mal ausgenommen…). Kreativität kann nur richtig fließen, wenn wir eine Routinetätigkeit ausüben. Zum Beispiel kann es sein, dass dir beim Kochen die besten Ideen kommen. Hier hast du den Grund.

Damit du aber beim Schreiben kreativ sein kannst, musst du hier Routine entwickeln. Das Freie Schreiben ist dazu ein guter Anfang. Mach es dir zu Gewohnheit einmal am Tag für 15 Minuten zu schreiben. Vielleicht ja ein Tagebuch oder Morgenseiten…

Die Gewohnheit wird dir auch die Anfangshürde leichter machen. Du beginnst dann einfach mit deinem freien Schreiben oder deinem Tagebuch und hängst dann deine Arbeit dran.

 

6. Verpflichte dich

Geh einen offiziellen Vertrag mit dir selbst ein. Und wenn du willst mach ihn auch öffentlich. Du kannst gerne die Kommentare nutzen.

Ich …(dein Name) verpflichte mich jeden Tag entspannt und voller Freude eine Seite über …(dein Thema) zu schreiben.

Damit ich das nicht vergesse: Ich werde jeden Freitag auf Stage Flow einen Artikel für dich zum Thema Bühnenkunst veröffentlichen. Das heißt wenn Freitag nichts kommt, kannst du dich offiziell bei mir beschweren. 😉

 

7. Lass auch du dir in den Arsch treten

Wenn dir noch ein bisschen mehr Druck gut tun würde, erzähl zwei bis drei guten Freunden von deinem Vorhaben und bitte sie, dich regelmäßig danach zu fragen.

Ich bin auch gerade dabei, mit einem Erfolgsteam zu arbeiten. Wenn ich damit etwas mehr Erfahrung habe, werde ich auch gerne darüber was schreiben.

Für ein Erfolgsteam suchst du dir 3 bis 8 Leute, die wie du vorhaben zu schreiben und triffst dich regelmäßig mit ihnen zum Austausch. Wichtig ist, dass ihr euch eine klare Struktur findet und jeder zu Wort kommt. Ein Erfolgsteam soll kein Kaffeeklatsch sein.

 

Fazit

Zusammenfassend würde ich sagen, dass es wichtig ist das Schreiben zur Gewohnheit zu machen. Wie viel Druck und Tricks du dazu brauchst, liegt bei dir. Hier hast du ja jetzt sieben meiner Schweinehund-Killer. Wenn dann Schreiben Routine für dich ist, wird es definitiv lässiger und du wirst auch immer geschickter.

Ich freu mich auf dein Bekenntnis und falls du ergänzende Tipps und Schweinehund-Killer hast, schreib sie gerne in die Kommentare.

Dein Jonathan

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